
Design Thinking Methodentraining (advanced)
Von Nutzerinterviews bis zum Prototyping: Design Thinking bietet viele Werkzeuge, klassisch wie KI-gestützt. Entscheidend ist, wie ihr sie einsetzt und welche Erkenntnisse ihr gewinnt. In diesem Kurs vertieft ihr euer Verständnis des gesamten Design-Thinking-Prozesses, erprobt Methoden und lernt, die Schritte sinnvoll miteinander zu verbinden. So entwickelt ihr ein begründetes Gespür dafür, was euer Projekt als Nächstes braucht.
Kursübersicht
Details zum Training
Vorerfahrung
Grundkenntnisse im Design Thinking sind hilfreich, aber kein Muss.
Zeitinvest
28 Std (hybrid)
Zielgruppe
Design Thinking Praktiker*innen mit Grundwissen, Innovationsteams, Produktentwickler*innen, agile Coaches, Berater*innen

Kurs-Broschüre (PDF)


Trainings-Broschüre

Passt der Kurs zu mir?

Das nehmt ihr mit
- Vertieftes Prozessverständnis: Ein vertieftes Verständnis der sechs Design-Thinking-Phasen.
- Erprobtes Methodenrepertoire: Für Recherche, Synthese, Ideenentwicklung und Tests.
- Sicherheit im Übersetzen: Mehr Sicherheit beim Übersetzen von Nutzererkenntnissen in konkrete Fragestellungen.
- Erfahrung mit Prototypen: Erfahrung darin, Ideen greifbar und überprüfbar zu machen.
- Kriterien für die Methodenwahl: Und für den nächsten sinnvollen Prozessschritt.
- KI-gestütztes Handwerkszeug: Ihr setzt Tools wie ChatGPT, Midjourney oder Synthetic Users gezielt in Recherche, Synthese, Ideenfindung und Prototyping ein – und wisst, wo sie euch wirklich schneller machen und wo nicht.
- Das Design Thinking Playbook: Ihr nehmt das Playbook als Arbeitsbuch mit, inklusive Vorlagen für den eigenen Einsatz.
.webp)
Das nehmt ihr mit:
- Vertieftes Prozessverständnis: Ein vertieftes Verständnis der sechs Design-Thinking-Phasen.
- Erprobtes Methodenrepertoire: Für Recherche, Synthese, Ideenentwicklung und Tests.
- Sicherheit im Übersetzen: Mehr Sicherheit beim Übersetzen von Nutzererkenntnissen in konkrete Fragestellungen.
- Erfahrung mit Prototypen: Erfahrung darin, Ideen greifbar und überprüfbar zu machen.
- Kriterien für die Methodenwahl: Und für den nächsten sinnvollen Prozessschritt.
- KI-gestütztes Handwerkszeug: Ihr setzt Tools wie ChatGPT, Midjourney oder Synthetic Users gezielt in Recherche, Synthese, Ideenfindung und Prototyping ein – und wisst, wo sie euch wirklich schneller machen und wo nicht.
- Das Design Thinking Playbook: Ihr nehmt das Playbook als Arbeitsbuch mit, inklusive Vorlagen für den eigenen Einsatz.

Mehrfach ausgezeichnet als „Beste Berater“ & „Innovativste Unternehmen“

>90 % Weiterempfehlung: Hohe Zufriedenheit unserer Alumni
Warum dieser Kurs?
Dieses Modul ist Teil der Design Thinking Coach Ausbildung und lässt sich genauso einzeln buchen wie im Verbund mit den anderen beiden Modulen. Innerhalb der modularen Ausbildung ist es der zweite Baustein: Design Thinking Facilitator ergänzt die Begleitung von Teams, Design Thinking Formate für die Praxis unterstützt euch dabei, Methoden in passende Workshop- und Projektkonzepte zu übersetzen.
Wie kommt ihr von einer offenen Herausforderung zu einem präzisen Problemverständnis? Wie erkennt ihr hinter einer Interviewaussage ein relevantes Bedürfnis? Und wie baut ihr einen Prototyp, mit dem ihr eine wichtige Annahme tatsächlich überprüfen könnt?
Das Methodentraining führt euch durch die sechs Phasen: Verstehen, Beobachten, Synthese, Ideenentwicklung, Prototyping und Testen. Ihr erfahrt, welche Aufgabe jede Phase erfüllt, worauf es bei der Anwendung ankommt und wann eine weitere Lernschleife sinnvoll ist – klassisch wie mit KI-Unterstützung.
Im Mittelpunkt stehen Nutzer*innen, ihre Erfahrungen und die Frage, wie daraus relevante Lösungen entstehen.
Eure Lernreise im Training:
- Vorher: Ihr kennt den Prozess und eine Handvoll Methoden. Wenn eine davon nicht greift, fehlt euch die Alternative – und die Begründung, warum ihr wechselt.
- Nachher: Ihr habt für jede Phase mehrere Werkzeuge erprobt, klassische wie KI-gestützte, und könnt sie nach Fragestellung, Zeitbudget und Teamzusammensetzung auswählen. Ihr wisst aus eigener Erfahrung, wo die Grenzen der jeweiligen Methode liegen.
Für wen ist dieser Kurs geeignet?
- Menschen, die Design Thinking gründlich anwenden und ihr Methodenverständnis ausbauen möchten – beispielsweise in Produkt- und Serviceentwicklung, Innovation, Beratung oder internen Veränderungsprojekten.
- Der Kurs passt zu euch, wenn ihr Design Thinking bereits kennengelernt habt und mehr Anwendungssicherheit gewinnen möchtet.
- Auch als angehende oder praktizierende Coaches könnt ihr hier eure methodische Grundlage vertiefen.
Was ihr lernt:
Das Modul beginnt online mit den beiden Recherchephasen, damit ihr eure Interviews in eurem eigenen Umfeld führen könnt. Mit echtem Material im Gepäck geht es dann in drei Präsenztage, die den Prozess von der Auswertung bis zum getesteten Prototyp durchlaufen – klassische Methoden und KI-Tools Seite an Seite.
Online-Auftakt (4 Stunden): Verstehen & Beobachten
Lernziel: Ein Problemfeld sauber aufspannen und eine Recherche vorbereiten, die belastbares Material liefert.
Das nehmt ihr mit: Ihr könnt eine Design Challenge schärfen und einen Frageleitfaden bauen, mit dem ihr direkt im Anschluss eure eigenen Interviews führt.
- Herausforderungen erschließen: Ihr arbeitet mit einer Design Challenge und beleuchtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Methoden wie semantische Analyse, Stakeholder Map und User Journey helfen euch, vorhandenes Wissen zu ordnen, Annahmen sichtbar zu machen und offene Fragen zu erkennen.
- Nutzer*innen besser verstehen: Ihr beschäftigt euch mit qualitativen Interviews und Beobachtungsmethoden. Ihr entwickelt einen Frageleitfaden, übt offene Fragen und lernt, konkreten Erlebnissen, Beweggründen und Widersprüchen nachzugehen.
- KI für die Vorbereitung: Mit einem KI-Tool wie ChatGPT eure Design Challenge stresstesten und blinde Flecken in der Stakeholder-Planung aufdecken.
Zwischen den Terminen: eigene Tiefeninterviews (remote, selbstorganisiert)
Ihr führt eure Tiefeninterviews eigenständig per Video oder vor Ort – in eurem Zeitrahmen und mit euren eigenen Gesprächspartner*innen. Das Material aus diesen Gesprächen ist die Grundlage für die drei Präsenztage. Rechnet dafür mit rund drei bis vier Stunden. Wer mag, nutzt ein KI-Transkriptionstool für die Nachbereitung – Pflicht ist das nicht.
Tag 1 (Präsenz): Beobachten & Synthese
Lernziel: Rohmaterial aus der Recherche auswerten und zu ersten Mustern verdichten.
Das nehmt ihr mit: Ihr könnt Beobachtungen so aufbereiten, dass die überraschenden Funde sichtbar bleiben statt weggemittelt zu werden.
- Interviews auswerten & clustern: Ihr teilt Interviewerkenntnisse im Team, bildet Cluster und arbeitet Muster sowie Bedürfnisse heraus.
- Synthese mit KI gegenprüfen: Mit synthetischen Personas (z. B. Synthetic Users) eure ersten Muster spiegeln – als Ergänzung zu den echten Interviews, nie als Ersatz.
Tag 2 (Präsenz): Synthese & Ideation
Lernziel: Erkenntnisse zu einem Standpunkt verdichten und daraus gezielt Lösungsräume öffnen.
Das nehmt ihr mit: Ihr könnt aus Rechercheergebnissen eine Fragestellung bauen, die Ideen provoziert – und darauf strukturiert Ideen entwickeln, analog und mit KI-Unterstützung.
- Eine klare Richtung ableiten: Mit einem Point of View verdichtet ihr euer Problemverständnis. Daraus formuliert ihr eine „Wie können wir …?“-Frage als Ausgangspunkt für die Ideenentwicklung.
- Neue Ideen entwickeln und auswählen: Ihr erprobt unterschiedliche Zugänge zur Ideenfindung – etwa stilles und gemeinsames Brainstorming, Zufallsimpulse oder bewusst gesetzte Einschränkungen. Ihr übt, Ideen weiterzuentwickeln und anhand nachvollziehbarer Kriterien auszuwählen.
- Ideenfindung mit KI: Ein KI-Tool als zusätzliche Stimme im Brainstorming nutzen, um die eigene Ideenmenge zu erweitern, ohne die Teamdynamik zu ersetzen.
Tag 3 (Präsenz): Prototyping, Testing & Reflexion
Lernziel: Ideen so greifbar machen, dass sie sich überprüfen lassen – und aus den Tests die richtigen Schlüsse ziehen.
Das nehmt ihr mit: Ihr könnt Prototypen auf die offene Kernfrage zuschneiden, Tests durchführen und das gesamte Methodenrepertoire – analog wie KI-gestützt – einordnen.
- Ideen durch Prototypen konkretisieren: Ihr lernt, wann ein Prototyp dem gemeinsamen Verständnis im Team dient und wann er für einen Test mit Nutzer*innen gebraucht wird. Ihr beschäftigt euch mit geeigneten Darstellungen wie Papiermodellen, Storyboards oder Rollenspielen und bestimmt den Detailgrad passend zur Fragestellung.
- Prototyping mit KI: Mit einem KI-Tool wie UIzard in kurzer Zeit einen anklickbaren digitalen Prototypen bauen, den ihr sonst nicht hättet testen können.
- Tests vorbereiten und daraus lernen: Ihr formuliert überprüfbare Annahmen, entwickelt ein Testszenario und sammelt Feedback. Bei der Auswertung unterscheidet ihr Beobachtungen von Interpretationen und leitet ab, was verändert, weiter untersucht oder verworfen werden sollte.
Wie der Kurs funktioniert
Ihr wendet ausgewählte Methoden entlang einer Übungs-Challenge an und reflektiert ihre Wirkung. Dabei schaut ihr auf die Ergebnisse ebenso wie auf den Weg dorthin: Welche Frage hat neue Erkenntnisse ermöglicht? Wo sind Annahmen ungeprüft geblieben? Was braucht es, bevor ihr weitergeht? Ihr erlebt, wie die Phasen zusammenhängen und wie neue Erkenntnisse die Richtung verändern können.
- Schritt 1: Online-Auftakt (4 Stunden): Ihr schärft die Design Challenge, plant eure Exploration und baut den Frageleitfaden für eure Interviews.
- Schritt 2: Eigene Interviews (remote, selbstorganisiert): Ihr führt eure Tiefeninterviews eigenständig, zeitlich flexibel und mit euren eigenen Gesprächspartner*innen. Rechnet mit rund drei bis vier Stunden.
- Schritt 3: Drei Tage Präsenz in Berlin: Von der Auswertung eurer Interviews über Synthese und Ideation bis zum getesteten Prototyp – mit klassischen und KI-gestützten Methoden Seite an Seite, jeweils von 9:30 bis 17:00 Uhr im Dark Horse Office.
- Schritt 4: Peer-Learning (selbstorganisiert): Ihr arbeitet mit einer festen Lernpartnerin oder einem festen Lernpartner und bleibt darüber im Austausch.
Materialien & Zertifikat: Ihr erhaltet das Design Thinking Playbook als Arbeitsbuch, Zugriff auf unsere Online-Akademie mit Videos und Übungen als Begleitmaterial, eine kuratierte Übersicht der im Kurs eingesetzten KI-Tools mit Anwendungsbeispielen für euren Alltag, Fotoprotokolle der Arbeitsergebnisse sowie ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Modul.
Was unsere Alumni zu diesem Kurs sagen

Carl Robert Brand
Dark Horse sagt über sich selbst, wir vergeben hier zwar auch Abschlusszertifikate, aber eigentlich geht es uns um eure Enwicklung. Was plakativ klingt, stimmt hier zu 110%. Am Anfang habe auch ich diesen Kurs besucht, weil ich mehr zur Design Thinking als Methode lernen wollte. Am Ende wurde ich durch die tolle Begleitung durch das Team reingezogen in das Mindset, die Denkweise und die Haltung.

Tanja Jung
Die 6-monatige Ausbildung als Design-Thinking-Coach habe ich keine Minute bereut. Sehr gefallen hat mir, dass wir verschiedene Ausbilder / Coaches an unsere Seite hatten. Hier konnte ich viel mitnehmen, da jeder eine eigene Art hatte, uns Design-Thinking zu lehren. Darüber hinaus war die sehr umfangreiche und persönliche Betreuung seitens Dark Horse total klasse. Schlussendlich empfand ich die Ausbildung streckenweise wie ein 1:1 Coaching, die weit über das reine „Design-Thinking“ hinaus ging und mir persönlich durch viel Reflexion innerhalb der Gruppe und unserer Ausbilder richtig viel gebracht hat. Die Art und Weise wie bei Dark Horse Design-Thinking gelebt wird und die Haltung die uns vermittelt wurde hat mir extrem gut gefallen und getan.
Was dich vielleicht auch noch interessiert
Ja. Alle drei Module der Design Thinking Coach Ausbildung sind einzeln buchbar. Dieses Modul ist das methodische Fundament und funktioniert auch für sich – ihr müsst danach weder Modul 1 noch Modul 3 belegen.
Grundkenntnisse helfen, sind aber keine Bedingung. Wir starten mit einer kurzen Einordnung des Prozesses, bevor es in die Methoden geht. Wenn ihr komplett neu seid, erwartet euch ein intensiver Einstieg – erfahrungsgemäß gut machbar, weil ihr alles direkt selbst anwendet statt es zu hören.
Das ist eine berechtigte Sorge. Deshalb geht es ausdrücklich nicht darum, alle Methoden zu beherrschen, sondern sie erlebt und bewertet zu haben. Ihr arbeitet durchgehend an einer echten Challenge mit eigenem Recherchematerial, und alles Erprobte findet ihr im Design Thinking Playbook wieder – das Playbook wird dadurch zu einem Nachschlagewerk, in dem ihr wisst, wovon die Rede ist.
Nein. Wir führen euch dort, wo KI-Tools im Prozess auftauchen, direkt an der Aufgabe in die Bedienung ein – Vorwissen ist nicht nötig. Ein Grundlagenkurs zeigt den Design-Thinking-Prozess mit je einer Methode pro Phase; hier arbeitet ihr pro Phase mit mehreren Werkzeugen, klassischen wie KI-gestützten, und vergleicht sie. Der Unterschied ist die Tiefe: nicht „so geht Design Thinking“, sondern „diese Optionen habt ihr – analog und KI-gestützt – und so wählt ihr aus“.
Zwischen dem Online-Auftakt und den Präsenztagen führt ihr eure eigenen Tiefeninterviews – dafür solltet ihr rund drei bis vier Stunden einplanen, zeitlich frei einteilbar. Ihr sucht euch die Gesprächspartner*innen selbst; wir geben euch im Auftakt Kriterien an die Hand, woran ihr passende Personen erkennt. Darüber hinaus gibt es keine Pflichtvorbereitung.
Wenn ihr solo-selbstständig seid, habt ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit Anspruch auf eine Förderung durch das KOMPASS-Programm – mit bis zu 90 % bzw. 4.500 € Zuschuss für eure berufliche Weiterbildung.
Wir bieten dazu kostenlose Beratungsgespräche an, ob die Förderung für euch in Frage kommt. Mehr Infos dazu hier.
Jetzt buchen!
Ist dein Wunschtermin nicht dabei? Melde dich an, und wir informieren dich, sobald neue Termine verfügbar sind.
Lerne uns kennen

Daniela Keizer
HPI-zertifizierte Design Thinkerin der ersten Stunde. Arbeitsschwerpunkte: Produkt- und Serviceentwicklung, Produktstrategie, Product Discovery, Geschäftsfeldentwicklung mit KI, User Research. Arbeitsweise: Ko-kreativ, Analytisch und kreativ, Vertiefend, Förderung der persönlichen Weiterentwicklung, Zahlenaffin.

Laura Krentzlin
HPI-zertifizierte Design Thinking Expertin und Mediatorin – Laura verbindet methodische Expertise mit tiefem menschlichen Verständnis. Ihr Credo nach praktischen Erfahrungen In Innovationsteams bei Zalando & Co. : Kreative Ideen brauchen psychologische Sicherheit. Sie befähigt Teams, Nutzerbedürfnisse radikal zu verstehen und Konflikte in kreative Energie zu wandeln.

Explorer Ticket
Du hast Interesse an unserem Kurs, aber dein Budget lässt eine Teilnahme nicht zu? Keine Sorge! Für jede Session unseres Kurses reservieren wir einen Platz für Menschen, die sich in NGOs, gemeinnützigen Organisationen oder Vereinen für eine zukunftsfähige Welt stark machen. Das schließt ebenso Aktivist*innen, Student*innen und Visionär*innen mit ein. Der Selbstkostenpreis beträgt 20% des ursprünglichen Trainings-Preises.
Du möchtest dich für ein Explorer Ticket bewerben? Dann erzähl uns bitte, zu welcher Organisation du gehörst (oder als Einzelkämpfer*in), für welchen Kurs-Termin du dich interessierst und wie dir die Teilnahme an unserem Kurs bei deiner Mission weiterhelfen könnte.



